Ich plane demnächst eine Reise in die Schweiz, um ein paar Freunde zu besuchen. Da das Land aber einige der schönsten Landschaften hat, die ich je gesehen habe, dachte ich mir, das wäre der perfekte Ort, um ein Hobby zu erkunden, das ich schon lange ausprobieren wollte: Fotografie. Ich habe mir für diese Reise ein paar Ziele gesetzt und will sicherstellen, dass ich die richtige Einstellung mitbringe, um sie zu erreichen.

Was die Ausrüstung angeht: Da ich gerade erst anfange, nehme ich nicht viel mit, zumal ich noch ein paar weitere Objektive kaufen muss. Ich werde also nur meine Canon EOS 250D mit dem mitgelieferten 18-55mm-Objektiv dabeihaben. Ein einfaches Setup, aber ich denke, es reicht für ein bisschen Experimentieren.

Landschaften sind das, worin ich eigentlich besser werden will. Nicht einfach die Kamera auf einen Berg richten und hoffen, dass der Berg die Arbeit für mich macht, sondern herausfinden, was eine Landschaftsaufnahme überhaupt sehenswert macht: wo das Licht steht, was im Vordergrund wichtig ist und was nur Platz füllt, wann es sich lohnt, zehn Minuten zu warten, bis eine Wolke weiterzieht. Das 18-55mm ist nicht weitwinklig genug für alles, was ich fotografieren möchte, und ich weiß jetzt schon, dass mich das irgendwann auf dieser Reise frustrieren wird. Ich sehe das eher als Teil der Übung denn als Problem, das ich vor der Abreise lösen muss. Ein weitwinkligeres Objektiv kann ich mir später problemlos kaufen. Eine Komposition sehen zu lernen dagegen nicht.

Ehrlich gesagt ist mir die Einstellung wichtiger als die Ausrüstung. Es ist leicht, von so einer Reise mit einer Speicherkarte voller technisch einwandfreier, aber aussageloser Fotos zurückzukommen, weil man mehr damit beschäftigt war, einen Ort von einer Liste abzuhaken, als wirklich hinzusehen, was gerade vor einem ist. Deshalb geht es mir nicht um die Anzahl der Fotos. Es geht um weniger Fotos, langsamer aufgenommen, bei denen ich hinterher auf jedes einzelne zeigen und erklären kann, warum ich es gemacht habe.

Ich habe mir außerdem diesen Udemy-Kurs zur Fotografie angeschaut. Ich bin dafür in keiner Weise gesponsert, aber nach dem, was ich bisher gesehen habe, deckt er sehr viele der Grundlagen ab und einige fortgeschrittenere Themen wie Bearbeitung und Postproduktion. Ich denke, das wird eine gute Möglichkeit sein, die technische Seite der Fotografie besser zu verstehen, woran ich ebenfalls noch arbeiten muss.